Als Safran-Revolution werden die Demonstrationen in Myanmar im Herbst 2007 bezeichnet, die von buddhistischen Mönchen angeführt wurden. Ursprünglich richteten sich die Proteste gegen Benzinpreiserhöhungen. Schnell wurden jedoch allgemeinere politische Forderungen nach mehr Demokratie erhoben. Die Proteste wurden Ende September vom Militär und von Milizen niedergeschlagen. Zahlreiche Mönche und politische AktivistInnen wurden verhaftet und kamen erst im Zuge der Amnestien unter der Regierung Thein Sein ab 2012 frei.