Nach Angaben von Bergbaukritiker*innen tragen ausländische Bergbauunternehmen in den Philippinen mit sechs Prozent zum Nationaleinkommen bei, verursachen dabei jedoch 57 Prozent der Umweltzerstörungen:

  • Es wird zunehmend im landintensiven und umweltschädlichen Tagebauverfahren abgebaut;
  • Die abbaubedingte Entwaldung führt zu Erosion, Erdrutschen und Verwüstung;
  • Die Flüsse verschlammen und machen Felder und Land unfruchtbar;
  • Flüsse und das Grundwasser werden durch Quecksilber und Zyanid vergiftet; die Rückhaltegräben sind zuweilen undicht oder bersten und vergiften dann einen ganzen Fluss und alles anliegende Land (bspw. 1996 auf der Insel Marinduque, 1997 in Sipalay, Negros und 2005 bis 2007 in Rapu-Rapu);
  • Der Grundwasserspiegel sinkt, Quellen und Brunnen versiegen, die Wasserversorgung für Haus und Felder ist gefährdet;
  • Dorfgemeinden werden von ihrem Land vertrieben oder durch Streitigkeiten über die Bergbauprojekte zerrüttet;
  • Zahlreiche Menschen werden durch beim Abbau freigesetzte Gifte krank;

Bergbaukritiker*innen wird seitens der Bergbaufirmen aber auch durch die philippinische Regierung mit Hilfe des Militärs, Sicherheitsfirmen oder paramilitärische Gruppen mit zunehmender Gewalt begegnet. Dabei sind seit 2001 mindestens 20 Personen getötet worden.