Ausländische Direktinvestitionen kommen in erster Linie aus Festland China, Singapur, Thailand und Hong Kong aber auch seitens Japans, Südkorea u.a. China war und bleibt der wichtigste Handelspartner für Myanmar. Es ist sowohl fleißiger Käufer – Teak, Edelsteine, Jade – als auch sehr ambitionierter Investor in diverse Sektoren – Bergbau, Energiesektor (Wasserkraft). So betreibt es etwa eine Öl- und Ergas-Pipeline von Myanmars Westküste nach China und spielt eine führende Rolle in der geplanten Sonderwirtschaftszone Kyaukpyu mit Industriepark und Tiefseehafen. Gerade die Sonderwirtschaftszone gilt als wichtiges Schlüsselprojekt in Chinas “Belt and Road Initiative”.

Neben der entscheidenden wirtschaftlichen Rolle asiatischer Staaten gibt es auch einflussreiche westliche Wirtschaftsakteure. Großbritannien zusammen mit den britischen Überseegebieten steht hier an erster Stelle gefolgt von den Niederlanden, Frankreich und den Vereinigten Staaten. Deutschland landet auf Platz 28 mit führenden Unternehmen wie Siemens, ThyssenKrupp, Henkel, BASF, BMW und Adidas. Ausländische Investitionen fließen dabei maßgeblich in Energie – Öl & Gas sowie Wasserkraft, Infrastruktur (Kraftwerke, Transport und Kommunikation), herstellendes Gewerbe, Immobilien, Hotel- und Tourismus-Bereich sowie Bergbau.