One Country – One Voice? Die Strategie der philippinischen Regierung mit Blick auf den Zugang zu Europas Märkten:

Die Philippinen werden in den nächsten Jahren als Handelspartner für die Europäische Union (EU) an Bedeutung gewinnen. Die EU möchte vom anhaltenden Wirtschaftswachstum und steigenden Investitionen profitieren. Handelspräferenzen wurden bereits gewährt, ein bilaterales Freihandelsabkommen soll folgen. Die Philippinen wollen dabei gegenüber Europa mit einer Stimme sprechen. Download (PDF)

 

Freihandel ist die falsche Medizin! Handelsabkommen, Geistige Eigentumsrechte und der Zugang zu medizinischer Versorgung in Südostasien:

Das rasante Ansteigen der gesetzlichen Befugnisse der Inhaber*innen von Rechten geistigen Eigentums (IPR) hat dazu geführt, dass Pharmafirmen die Einführung von Generika (Nachahmer-Medikamenten) verzögern, dass Software-Patente Wettbewerb und Folgeinnovationen behindern und dass bäuerliche Rechte auf Saatguterzeugung und auf Sortenvielfalt ausgehöhlt werden. Das System der geistigen Eigentumsrechte behindert den Austausch von Wissen, indem es den Zugang zu Medikamenten begrenzt und den Kampf gegen den Klimawandel erschwert. Die unnachgiebige Durchsetzung schränkt die Freiheit des Erfindens und des Wettbewerbs ein, bedroht den Zugang zu Wissen und den Schutz von Rechtsstaatlichkeit, freier Rede, Privatsphäre und anderen Bürgerrechten. Die EU beabsichtigt, ihre Gesetze zu geistigen Eigentumsrechten und zu deren Durchsetzung durch Handelsabkommen zu exportieren. Download (PDF)

Das philippinenbüro, Focus on the Global South und das EU ASEAN FTA Network informieren durch Hintergrundpapiere zum Thema Auswirkungen von EU-Handelspolitik in Südostasien.