Das umstrittene Staatsbürgerschaftsgesetz von 1982 etabliert verschiedene Kategorien von EinwohnerInnen auf der Basis von Deszendenz. Ethnische und religiöse Zugehörigkeiten werden festgeschrieben und auf Ausweisen vermerkt. Manche BewohnerInnen des Landes haben den Staatsbürgerschaftsstatus mit der Einführung des Gesetzes verloren. Vor den Wahlen 2010 erhielten diese zeitlich begrenzte Registrierungskarten (»white cards«), um am Urnengang teilnehmen zu können.